die prekARTe

die prekARTe

Ein Art Prekariat auf 1000 Quadrat im verMöBL XXL

Die künstlerische Demonstrativbespielung eines Industrieleerstandes im Windschatten der Spekulationen, Krisen und Kriege
Ein temporärer Kunstorganismus mit offenem Atelierbetrieb, interdisziplinären Ausstellungen, Performances, Musik, prekAIRe Residency, Austausch und Vermittlung

Die Zwischennutzung von über 1000 Quadratmeter Fläche im Geschäftszentrum Plabutscherstraße 63 (ehem. Pichler Möbel) erschafft ein temporäres Kunstbiotop mit Arbeits-, Produktions- und Ausstellungsflächen für die Vereinigung APORON 21, das als Inkubator für neue künstlerische Arbeits- und Lebensformen in der urbanen Peripherie von Graz dient. Den Strukturwandel nehmen wir zum Anlass, um in und mit diesen prekären Produktionsbedingungen die möglicherweise letzten Frei- und Spielräume für experimentelle Kunst in einem „kurzfristig von den Zwängen der Ökonomie befreiten“ Kunstraum zu erkunden. In einer Art Schubumkehr der Gentrifizierungswellen werden kreative Zwischenräume des Widerspruchs ermöglicht. Erweiterte Handlungsspielräume für Kunst und Kultur im Wandel leiten nachhaltige gesellschaftliche Übergangsprozesse ein. Das Empowerment von Künstler:innen in prekären Positionen fördert die freie Kunstausübung und liefert dem experimentellen Standort relevante zeitgenössische Impulse und Interpretationen. Der lebendige Diskurs zwischen Graz und Novi Sad – Kulturhauptstadt Europas 2022 – ruft völkerverbindende, kollektive Erinnerungen wach und zeigt gesellschaftliche Transformationen als wichtigen Brückenschlag der Friedensarbeit.

ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG: FREITAG, 23.9.22 – 18:00 – 23.00 Uhr
Mit Ereignisweiten, Livemusik und performativer Führung durch den künstlerischen Leiter Igor Friedrich Petković und der Beteiligung aller Künstler:innen

AUSSTELLUNG: 24.9.–23.10.22
Di – Do 10:00 – 15:00, Fr – Sa 16:00 – 20:00 und nach Vereinbarung
Führungen für Kleingruppen buchbar unter anmeldung@aporon21.org
Eintritt freiwillige Spende

Adresse: Plabutscherstraße 63 (Eingang West), 8051 Graz; Bus 65, 65a, N1 – Haltestelle Steinbruchweg

SAMSTAG 24.9.22 – 18:00 Uhr
Präsentation und Filmvorführung „We all live in … (a yellow submarine)“
River-Mark Installation in Novi Sad Kulturhauptstadt Europas 2022 von Igor F. Petković
Peace Orhestar – Live Konzert „From Noise to Sound“
Konzert mit aus Kriegsgeräten transformierten Musikinstrumenten von Nikola Macura;
Musiker:innen: Werner Mandlberger, Alexander Messner, Boris Mihaljčić, Viktor Palić, u.a.

FREITAG 30.9.22 – 19:00 – 23.00 Uhr
no peace behind
Eröffnungsshow mit Einführung durch Roman Grabner
Performance, Ausstellung und Reenactment des Big Picture Theaters in Schytomyr / Ukraine;
Teilnehmende Künstler:innen: Hupa Brajdič, Gerhard Fresacher, Bhima Griem, Michael Maier, Igor F. Petković, u.a.

Zusammentragmaschine auseinandertragen und transformieren
Kunstprojekt mit Schüler:innen der BULME Graz
In Kooperation mit BULME Graz und Buchbinderei Christian Fuchs

„Link It Mark It“ – global migration now
Ausstellung in Kooperation mit SULUV Novi Sad;
Teilnehmende Künstler:innen: Zoe Guglielmi, Mawiead Al Karam / Valentin Faschingsbauer,
Arif Kryeziu, Maryam Mohammadi und Samson Ogiamien

Prekäre Vermittlung mit Joachim Hainzl
Sozialhistorischer Rundgang zur Geschichte Obergöstings
28.9.22 Rundgang 1: Durch Gösting zum Plabutscher Lift
5.10.22 Rundgang 2: Luftschutzbunker. Bomben auf Gösting – Der 2. Weltkrieg bei uns
Treffpunkt jeweils 16.00 Uhr Plabutscherstraße 63, 8051 Graz

die prekARTe
Teilnehmende Künstler:innen:
Max Gansberger, Dominika Kalcher, Igor F. Petković, Andrea Kurtz, Gudrun Lang, Mark Hellgoth, Michael Maier, Günther Metzger, Natascha Eyberg, Keyvan Paydar, David Leitner, Stefan Lozar, Alex & Chris Ritz / Visiokratie, Markus Schinnerl /Videomat,
Elmar Gubisch, Radmila Stanković, Fernando Espinosa/TAFF, Fritz Frauwallner & Gäste

prekAIRe Residency im verMöBL XXL
Goran Despotovski (Novi Sad); Relics of Existence, Installation
Nikola Macura (Novi Sad); From Noise to Sound, Ausstellung
Ena Kirchner (Wien); a_part, Ortsspezifische keramische Formen
Bhima Griem (Berlin); Arche 21; Gerhard Fresacher (Klagenfurt)

Goran Desporovski; Relics of Existence, Gendered Witnessing; Installation

 

Alex & Chris Ritz / Visiokratie; faceless; AI content 3d mapping

 

Hupa Brajdič, Women of art-collective, Anton Tschechows „Drei Schwestern“ in „no peace behind“

 

Igor F. Petković, River-Mark Installation „We all live in.. (a Yellow Submarine)“, Präsentation

 

Nikola Macura, From Noise to Sound, Ausstellung; Aus Kriegsgeräten transformierte Musikinstrumente

 

„no peace behind“ Performance, Ausstellung und Film des Big Picture Theaters in Schytomyr / Ukraine; mit Hupa Brajdič, Gerhard Fresacher, Bhima Griem, Michael Maier, Igor F. Petković, u.a.

 

Peace Orhestar – Live Konzert „From Noise to Sound“
Konzert mit den aus Kriegsgeräten transformierten Musikinstrumenten von Nikola Macura;
Musiker:innen: Werner Mandlberger, Alexander Messner, Boris Mihaljčić, Viktor Palić, u.a. C by Ulrike Rauch

 

Igor F. Petkvić vor Bildern von Zoe Guglielmi

 

Das verMöBL XXL vor der künstlerischen Transformation

 

:[itsch]: servant, Skulptur

We all live in.. (a Yellow Submarine)

Friedens River-Mark auf der Donau in Novi Sad Kulturhauptstadt Europas 2022

Link zum ORF Bericht

Eröffnung am 7.7.22 zum EXIT Festival

Präsentation am 23. und 24.9.22 im VerMöBL zur prekARTe im Parallelprogramm vom Steirischen Herbst, Ausstellung und Film bis 23.10.22

Der Künstler Igor Friedrich Petković verbindet die Kriegsgeschichte beider Donauufer – Novi Sad und Petrovaradin mit dem Rivermark-Projekt „We all live in.. (a Yellow Submarine)“ zu einer assoziativen Kulisse im Fluss und verbindet sie mit der Friedensinstallation von Joko Ono in Sichtweite, ein weißes Boot. Das utopisch anmutende Objekt „Yellow Submarine“ aus dem gleichnamigen Beatles-Film taucht als weithin sichtbares Zeichen des Friedens und der Verständigung auf der Donau auf. Die temporäre Installation ist ein Weltfriedenszeichen durch Kunst und Musik und öffnet den Raum der Eutopie für ein breites Publikum.

Der statische Pfeiler der mehrfach zerstörten ehemaligen Kaiser-Franz-Josef-Eisenbahnbrücke wird künstlerisch in das U-Boot aus der legendären Animationsverfilmung von 1968 verwandelt.

Ein zeitgenössisches, globales Symbol des Friedens und der Verbundenheit zwischen Menschen, Nationen, Kulturen, Sprachen, Religionen und Staaten. entsteht.

Durch künstlerische Transformationen wird aus dieser einstigen Grenze eine moderne Utopie der Verständigung und des Friedens über alle Trennlinien hinweg. Das Projekt steht auch im Zusammenhang mit dem Thema der Europäischen Kulturhauptstadt Novi Sad 2022 „Friedensfestung“. Die Installation ist auch mit der Geschichte des EXIT-Festivals und der Jugendbewegung nach 1999 verbunden, analog zum Film, wo Musik und Liebe gegen die kriegerischen „Blue Meanies“ gewinnt.

Novi Sad ECoC 2022 und die Friedensburg Petrovaradin werden zu einer Insel der positiven Eutopie. Die Installation evoziert einen symbolischen Moment der kollektiven Heilung. Die Essenz liegt im Moment der Evolution des menschlichen Bewusstseins durch Kunst und Musik.

„The Beatles: Yellow Submarine“ ist ein animierter Musical-Comedy-Abenteuerfilm aus dem Jahr 1968, der von der Musik der Beatles inspiriert wurde. Der Film ist weiterhin ein zeitgenössisches Märchen, das psychedelische Popkultur und der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg durch Kunst und Musik repräsentiert.

Pepperland ist ein fröhliches Paradies unter dem Meer, das Musik liebt und die Heimat von Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band ist. Das Land wird plötzlich von den „Blue Meanies“ erstürmt, die aggressiv Musik hassen. Die Yellow Submarine holt die Beatles ins Land, um durch ihre Musik die Blue Meanie in einer Art „Magie der Transformation“ mit einem gegenkulturellen Ethos zu heilen, das zu Protest und Freiheit ermutigt.

Das Lied „Yellow Submarine“ war die öffentliche Opposition der Band gegen den Vietnamkrieg. Es erhielt mehrere soziale und politische Interpretationen. Es wurde während der Demonstrationen im Vietnamkrieg von der Gegenkultur als Statement gegen die Autorität übernommen, und es wurde auch in Streiks und anderen Formen des Protests angeeignet.

„… die Botschaft in dieser Angelegenheit ist, dass das Gute das Böse besiegen kann.“ Ringo Starr

Ein Kunstprojekt von Igor Friedrich Petković

Team: Dominika Kalcher, Mark Hellgoth, Igor Smiljanic, Danijel Milojkovic, Markus Schinnerl / VIDEOMAT, Fritz Frauwallner, Alex & Chris Ritz / Visiokratie

Unterstützt durch das Land Steiermark und Österreichisches Kulturforum Belgrad

Powerd by: Sattler, Musola Tende, Yachting Club Novi Sad

Kooperation mit EXIT Foundation

Special thanks to Đorđe Bogić / Yachting Club Novi Sad, Igor & Nikola Musolinović / Musola Tende, Nikola Macura, Ralph Griehser, Kole / Ronilački Club, Ivan Petrović, Ivan Nježić / Exit Foundation

Eröffnung am 7.7.22 zum Beginn des EXIT Festivals

Dauer der Installation ein Jahr

Blog

Kontakt

APORON 21 – Vereinigung der Künste, Kulturen und Wissenschaften

OberEiner, Präsident: Mag. Igor Friedrich Petković

ZVR-Zahl 033209116

Nibelungengasse 48, 8010 Graz

Tel.: 0681 10137299

email: office@aporon21.org

www.aporon21.org