ART4PEACE

Aufbauend auf die höchst erfolgreiche TranSEEt CULTURE 2018 und die Friedens Geste des Jahrhunderts, schafft ART4PEACE nach über 100 Jahren pazifistischer Geschichte in Österreich (Afred Fried, Bertha von Suttner, u.a.) ein zeitgenössisches künstlerisches Zentrum der internationalen, transdisziplinären und völkerverbindenden WELTFRIEDENSKULTUR.

Die umfangreichen Formate von TranSEEt bieten gelebte künstlerische, kulturelle und wissenschaftliche Partnerschaft, Ko-Kreation und Partizipation in Europa zum Spannungsbogen einer TranSEEt CULTURE (Übergangskultur) von UTOPEACE (ein Nicht-Ort des Friedens) zu EUTOPEACE (ein guter Ort des Friedens).

Durch bereits bewährte und neu entwickelte, experimentelle Kulturformate (Formatreihe TranSEEt), mehrsprachige Diskursveranstaltungen und zeitgenössische Kunstproduktion werden Modelle lokaler und globaler Übergangskultur zu einer zukunftsorientierten EUTOPIE (Ideale Friedensgesellschaft) und eine Kultur des Weltfriedens gelebt und geschaffen.

Auf Basis des gemeinsamen, transkulturellen Geschichtsraums wird die aktive Gestaltung des öffentlichen (auch geistigen) Raums prozessorientiert und partizipativ ermöglicht und ein nachhaltiger gesellschaftlichen Wandel durch Kunst und Kultur hin zu einer idealen Friedensgesellschaft an einem guten Ort des Friedens geschaffen.

Die ART4PEACE Vision ist, gelebten Weltfrieden durch Künste, Kulturen und Wissenschaften zu entwickeln und wichtige Impulse einer Friedenskultur aus einem verbundenen Europa der Vielfalt (Eutopie) aktiv mitzugestalten.

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Die Friedens Geste – Pressetext

Die FRIEDENS GESTE – Handshake 4 Peace – 11.11.2018

Graz – Weltfriedenshauptstadt

 

Während sich in Paris die Oberhäupter der Welt die Hände schüttelten, ereignete sich in Graz eine sehr persönliche und berührende Geste des Friedens zum Gedenken an 100 Jahre Ende I. Weltkrieg, der durch das Attentat von Sarajewo 1914 ausgelöst wurde. Der Jahrhundert Friedens Handschlag zwischen den Nachkommen des Beteiligten des Attentats, Anita Hohenberg, Urenkelin von Thronfolger Franz Ferdinand und Branislav Princip, Großneffe von Gavrilo Princip, ist Zentrum eines künstlerischen Friedensschlusses zwischen Österreich und Serbien, der in Folge den Ersten Weltfrieden als kultur-utopisches Universalereignis auslöst. Die Friedens Geste fand erstmalig am 11.11.18 um 11:11 Uhr am Schlossberg statt. Diese Geste ist ein sehr persönliches Zeichen der Nachkommen für Frieden und Verständigung zwischen den Menschen und berührte beide sichtlich. Graz erhebt sich an diesem Tag zur Weltfriedenshauptstadt.

Wie verwoben die transkulturelle Geschichte bis ins zeitgenössische Europa ist, zeigt der Friedensinitiator und Künstler Igor Friedrich Petković mit einem reichhaltigen künstlerischen Rahmenprogramm im Dom im Berg auf. Mit der szenischen Präsentation seines Buches „Das Franz Ferdinand Prinzip – Wie der Erste Weltkrieg wirklich begann“ führt er die Logik der zu überkommenden „Kriegskultur“ künstlerisch sehr anschaulich vor.

Neu arrangierte und komponierte „Friedensmärsche“ zwischen einstmals verfeindeten Völkern gehen in nie dagewesenem Gleichschritt in eine gelebte Übergangskultur – TranCEEt2PEACE. Mit dem Ensamble „Zlatorog Allstars“ um den Violinisten Boris Mihaljčić und der Sängerin Lejla Imamović auf der einen Seite und dem Gitaristen Werner Mandlberger und dem doppelten Weltmeister in der Steirischen Ziehharmonika Markus Oberleitner auf der anderen Seite, kamen Musiktraditionen der letzten 100 Jahren zwischen Österreich, Bosnien und Serbien auf die Bühen.

Lois Lammerhuber präsentierte den Alfred Fried Photography Award mit äußerst vielseitigen Bildwelten der prämierten internationalen Fotografinnen. Roland Berger las die poetischen Jurybegründungen der Ausgezeichneten und ihrer subjektiven Perspektiven zum Thema „How does Peace look like?“.

Von der gesellschaftlichen Bedeutung dieser Friedensgeste sprachen eine hochrangige Runde an politischen Vertretern. Valentin Inzko, Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, hob die völkerverbindenden Bedeutung von Kunst und Kultur gerade zwischen Österreich und Südosteuropa hervor. Altbürgermeister Alfred Stingl zeigte mit seinen persönlichen Erinnerungen an die Kriegszeit sehr einprägsam, wie wichtig Friede ist. Herr Stadtrat Günter Riegler beteuerte die Stellung von Kunst als Impulsgeber in der Stadt. Frau Landtagspräsidentin Bettina Vollath strich die breite Friedensarbeit in der Zivilgesellschaft hervor und Kurt Flecker ergänzte Friedenskultur mit Widerstandskultur.

c by Peter Brandstätter / aporon 21

Nach einer Agape mit Weizen und Brot aus der Ukraine begann das Konzert der Friedens Rock Band Colour Haze mit ihrem Song „Peace Brothers and Sisters“. Das multimediale Gesamtkunstwerk zum Frieden beendeten die Mognstuambuam ft. Michael Ostrowski mit dem Lied „Frieden geht vor!“.

Graz ist die einzige europäische Stadt der Menschenrechte, hat eine reiche Geschichte als Impulsgeber von und nach Südosteuropa, ist Geburtsort von Thronfolger Franz Ferdinand und Studienort von Branislav Princips Großvater, dem Bruder des Attentäters von Sarajewo, der hier nach dem I. Weltkrieg Medizin studierte. Von hier aus wird nun in einer breiten Initiative der Gedanke des Weltfriedens durch Kunst und Kultur zu den Menschen getragen. Folgeveranstaltungen in Sarajewo, Novi Sad und Belgrad sind in Vorbereitung.

Initiator, Künstler und Kulturmanager Igor Friedrich Petković

Graz – Weltfriedenshauptstadt, am 11.11.18

https://www.facebook.com/events/295688711039039/

FRIEDENS TEAM: Igor F. Petković, Dominika Kalcher, Marija Redi, Lejla Imamovic, Roland Berger, Bane Princip, Marija Timotic, Lois Lammerhuber, Werner Mandlberger, Vogel Perspektive Markus Oberleitner, Michael Seil, @Gerlinde Schiestl, Andrea Kral, Josef Greimel, Boris Mihaljcic, Sofija Sofka Ciu Radic, Alexander Messner, Hassan Abdelghani, Michael Maier, Gerhard Fresacher, Guido Kucsko, Ada Superada, Max Gansberger, Tomislav Brajnovic, Elmar Gubisch, Günther Metzger, Michael Birnstingl, Heike von Heidelbeer, Martina A M Martinovic, Pflanze Tini Strasser, Kirsten Patent, Josef Düregger, Markus Schinnerl, Stefan Schmid, Edgar Bueltemeyer, Peter Brandstätter, Stefan Lozar, with special THX to all peace angels!!!

#utopeace, #tranCEEt2PEACE, #friedensgeste, #hanshake4peace, #weltfrieden, #aporon21 #ersterweltfriede #firstworldpeace

Aporon 21 – Vereinigung der Künst, Kulturen und Wissenschaften
In Kooperation mit GKP Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik

Wir danken für die Unterstützung:

Stadt Graz Kulturamt, Land Steiermark Kultur, Die Grünen

Mit besonderem Dank an:

Atelier Messner – Werkstatt für Geigenbau

 

www.aporon21.org

Mission Statement

Das gemeinsame künstlerische, kulturelle und wissenschaftliche Arbeiten von „APORON 21 –Vereinigung der Künste, Kulturen und Wissenschaften“ baut auf prozessorientierte, gruppendynamische, interkulturelle und interdisziplinäre Herangehensweisen der Vereinigten auf.

Kritisch werden bereits über Jahre hinweg relevante Themenkreisen und Fragestellungen zur zeitgenössischen Gesellschaft erarbeitet. Diese sind Gegenstand umfassender Transformationsprozesse zum breiteren Verständnis komplexer sozioökonomischer, kultureller oder politischer Zusammenhänge in der Gesellschaft. Daraus werden neue Veranstaltungsformate, Präsentationsorte, und Kooperationsnetzwerke für erweiterte Publikumsschichten in der Steiermark und aus Graz heraus in ein historisch und kulturell sehr verbundenes Südosteuropa entwickelt.

Aufbauend auf die erfolgreich durchgeführten Projekte von Igor F. Petković bis 2015, werden nun ab 2016 die prozessorientierten Arbeitsweisen und Formate in der Vereinigung APORON 21 weiterentwickelt und professionalisiert. Ein interdisziplinärer Think Tank mit transkultureller artivistischer Praxis entsteht. Das internationale Team von APORON 21 führt fundierte Auseinandersetzungen zu Identitäten, Migration und Kulturbegriffen und entwickelt zeitgenössische Verständnisbrücken durch innovative und ausgezeichnete Kunst- und Kulturarbeit mit lokaler wie überregionale Vernetzung.

Die interdisziplinär erarbeiteten Themen und Beschäftigungsfelder von APORON 21 und die Einbeziehung renommierter und junger Künstler_innen, Wissenschaftler_innen und Kulturarbeiter_innen unterschiedlicher Sparten, sowie Vernetzung, Ausbau und Pflege der Zusammenarbeit mit internationalen Künstler_innen, Vereinen und Institutionen verfolgen konstant hohen künstlerischen Ansprüchen und wichtigen kulturpolitischen Aufgaben. Neue Ausdrucksformen, Formate und Räume für Kunst und Kulturproduktion entstehen. Interkulturelle und interdisziplinäre Brüche, Grenzen, Begrenzungen und Eingrenzungen werden erforscht und in nachhaltige Verständigungsbrücken transformiert.

Die weiten Talente und Fähigkeiten des Teams, die langjährigen Projekterfahrungen im In- und Ausland (Fokus Südosteuropa) und ein zertifiziertes Kulturmanagement ermöglichen die professionelle Umsetzung der ambitionierten Projekte. Kulturen verbindende Produktionen eröffnen neue Handlungsspielräume für zeitgenössische Kunst. Durch Anwendung moderner Marketing-, PR- und Medienkonzepte werden die Kunst- und Kulturproduktionen zeitgemäß vermittelt und nachhaltig verwertet.